Kenzaburo Ôe, der Mitläufer

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Eigentlich ist die taz eine Zeitung, der ich am ehesten zutrauen würde, dass sie sich angemessen mit dem Anti-Atomprotest in Japan auseinandersetzt. Während ich aber für eine wissenschaftliche Arbeit recherchiert habe, habe ich leider mal wieder ein Haar in der Suppe gefunden.

„Auch Nobelpreisträger Kenzaburo Oe oder der Komponist Ryuichi Sakamoto, der die Melodie für den Film ,Der letzte Kaiser‘ komponierte, schlossen sich der Bewegung an.“ (http://www.taz.de/!96456/)

Kenzaburo Ôe schließt sich der Bewegung an? Eher andersherum, denn Ôe ist schon seit Jahrzehnten ein Gegner der Atomkraft (da war ja auch schon einmal etwas mit Atombomben und so…). Mit Therapiestation hat er zum Beispiel in den 90ern einen dystopischen Roman geschrieben, der das Leben auf einer nach Atomkriegen zerstörten Erde schildert.

Und einen weiteren Beweis, dass Ôe vorher schon aktiv war, gibt es außerdem noch: Schon ein Jahr zuvor, am 19.9.2011, war er bei der Demo im Meiji-Kôen (明治公園) Mitorganisator!

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Autorin: Friederike

Hallo, ich bin Friederike. Ich entwickle Websites und schreibe auf krempin.it darüber. Außerdem mag ich Japanische Literatur und Retro-Videospiele.